Ein Prosit der Gemütlichkeit
Oktober 15th, 2007
Schon wieder ne Woche um. Uni läuft eigentlich wie immer, nur dass wir für die nächste Woche mit Midterms ( Halbsemeseterprüfungen) vorgeballert bekommen haben. Das erschreckende daran ist aber, dass jetzt augenscheinlich schon das halbe Semester rum ist. Das geht mir mal wieder alles viel zu schnell! Und außerdem will ich meine 32 Grad wiederhaben, momentan kann man nämlich mit 12 Grad den Strand knicken. Naja, man sollte nun ja auch nicht vergessen, dass Toronto nicht gerade in der Karibik liegt.
Egal, am Samstag war es dann endlich soweit: Wir sind zum Oktoberfest gefahren! Jawohl, und zwar nicht irgendeins, sondern das weltgrößte nach München. Dieses findet alljährlich in Kitchener/Waterloo statt ( hieß bis vor 50 Jahren noch „Berlin“), wo nämlich laut Reiseführer viele deutsche Einwanderer leben sollen. Die Zelte sind allerdings sehr verteilt über die Stadt und waren zum größten Teil restlos ausverkauft.
Dies sollte aber eigentlich kein Hindernis darstellen, immerhin war ein Kumpel von Simon rein zufällig auch mit seiner Betriebs-Blaskappele in Town. Unsere Hoffnung war, dass wir über ihn in das Zelt des „Concordia Clubs“ kommen könnten, welches schon seit Mai (!!!) ausverkauft war. Im Endeffekt war das Ganze dann einfacher als wir dachten. Ein Security-Mann aus Bayern hat uns als Deutsche identifiziert und uns alle nach einem kurzen Expertengespräch mit Tobi über den FC Nürnberg umsonst reingelassen. Saubere Sache! Ich glaube ich muss nicht erwähnen, dass dennoch ein deutlicher Unterschied zum Original besteht – zumal es hier sogar verboten war auf den Bänken zu stehen. Dennoch kam Oktoberfeststimmung auf und wir hatten standesgemäß alle nen Haufen Spass.
Die Afterparty-Party fand danach bei Trica’s Freunden statt. Nach einem kleinen Snack bei 7-11 hatten Tobi und ich unglücklicherweise nicht mehr zur unseren alten Party zurückgefunden (da sieht echt alle gleich aus). Schnell hatte sich aber eine Lösung in Form einer anderen Party gefunden – allerdings wollten die uns nicht reinlassen. Da dachten wir uns, was einmal geklappt hat, klappt auch sicher ein 2. Mal. Und siehe da, wir mussten nur unsere deutschen Ausweise zeigen und schon waren wir deren besten Freunde. Zum Schluss haben wir dann aber alle wieder munter und wohlauf zueinander gefunden. Die Rückfahrt gestaltet sich dann zum Schluss noch einmal schwieriger als wir gedacht haben, so dass wir für die 100 Kilometer bis nach Toronto sicherlich 2 ½ Stunden gebraucht haben. Es schien nämlich einfach keine Straße aus Kitchener heraus zu führen – das war schon irgendwie unheimlich.
So das war es mal wieder! Fast! An dieser Stelle möchte ich gerne noch dem Olaf gratulieren, welcher die Lufthansa-Tests mit sahnigen Ergebnissen gemeistert hat und jetzt Pilot wird. Das verdient meinen Respekt und Neid!
Entry Filed under: Toronto

2 Comments
Add your own1. Jeannine | Oktober 16th, 2007 at 22:02
Eines sei kurz angemerkt: in Mitteldeutschland hat man schon von Bodenfrösten gesprochen! (Nur soviel zu deinem Wunsch, du hättest gern deine 32 Grad wieder :-))
Sei herzlich gegrüßt
2. Olaf | Oktober 21st, 2007 at 18:44
Thanks man.
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