1 Night in Paris
Oktober 22nd, 2007
Paris Hilton war schon wieder in Town und hat eine Party geschmissen. Das Problem an der Geschichte war nur, dass da keiner mit hin wollte: „Die ist mir zu minderwertig“, „ Wir werden sie eh nicht sehen können!“, „Denkst du etwa die lässt sich wirklich dort blicken“ waren so die Standardausreden. Ich hatte mich schon fast damit abgefunden zu Hause zu bleiben, wäre ich nicht noch last-minute auf Tanya (Australien) und Anna (Schweden) gestoßen, welche auch ganz heiß auf Feierei mit Paris waren.
So heiß, dass ich sogar auf die 20 $ noch ein 10er oben drauf legen musste um mit denen in den „Pre-VIP“-Bereich zu kommen, nur um „ich stehe 10 Meter entfernt von Paris“-Fotos zu mache zu können. Das war mir dann doch etwas zu langweilig und hatte mir selbst zum Ziel gesetzt die Dame persönlich zu treffen. Als sie ankam, war natürlich die Hölle los und sogar ihre Bodyguards hatten zeitweilig wohl den Überblick verloren. Das war für mich die notwendige Lücke im System! Man muss einfach nur so tun als würde man dazu gehören und unauffällig reingehen
So stand ich also da mitten in der Paris Hilton VIP Lounge zwischen all ihren Bodyguards und Partyfreunden unter den auch der putzige Mini-Me aus Austin Powers war. Den hatte sie sicherlich als Ersatz für ihren kleinen Köter eingesackt. Sorry, der war fies. Wer jetzt allerdings meint ich wäre im Paradies, hat sich bitter getäuscht. Der Versuch ein Bier zu bekommen hat mich eine ganze satte Stunde beansprucht. Anscheind hatten ihre 10×10m Bodyguards irgendwie eine Art von wettbewerbfeindlichen Vorkaufrechten. Egal, ich dachte es war jetzt an der Zeit mal Hallo zu sagen. Das schaff ich sicher auch ohne mir noch mehr Mut anzutrinken – und in der Tat war auch das erstaunlich leicht. Ihre Bodyguards hatten eher mit den Massen außerhalb der Lounge im Blick und als sie dann an mir vorbei gehopst ist, bin ich einfach mal bei der Dame vorstellig geworden. Dafür reichte lediglich ein kurzes aber knackiges „Hello Paris!“ . Was für ein intensiver Augenblickt: Ihre strahlend blaue Augen schauten in meine, ihre zierliche Hand schmiegte sich zärtlich in meine, aus ihren Lippen erklang ein sanftes „Hello, how are you?“ und zauberte damit ein breites Grinsen in mein Gesicht, welches dann auch den ganzen weiteren Abend auch nicht wieder verschwinden wollte. Es gibt wenig Worte um diesen Moment zu beschreiben. Ach ja, und bevor ich es vergesse, niemand geringeres als Blank & Jones haben an den Reglern für die musikalische Untermalung gesorgt.
Nun hatte ich Blut geleckt! Um die nächsten Schritte zu planen hatte ich mich aber wieder auf den Weg zur Bar gemacht während Paris auf dem Sofa unweit von mir gerockt hat. Der ein oder andere Blickkontakt blieb nicht aus, besonders da ich meine Augen irgendwie von da an nicht mehr von ihr lassen konnte. Irgendwie war die Dame aber recht schnell aber müde und so beschloß sie den Club über den Hintereingang zu verlassen. Da war sie, meine Chance; so greifbar wie noch nie zuvor. Ich hab natürlich nicht lange gezögert und hab einfach so getan als wäre ich einer von ihren ca. 25 „Freunden“ bin ihr bin einfach mit ihr nach unten gegangen. Das hat auch wirklich niemanden gestört, bzw. augenscheinlich hat es keiner gecheckt. Unten warteten dann Fotografen und ein paar verdunkelte SUVs auf sie. Bevor sie allerdings in diesen verschwand, hat sie sich dann noch brav bei allen verabschiedet.
Auch bei mir, immerhin stand ich da ja in ihrer Party-Crew. Da war er wieder, dieser magische Moment. Sie schüttelte mir wieder die Hand und auf ein „Goodbye Paris“, folgte ein süßes „Goodbye, have a good night, see you soon !“ Was sie damit auch immer sagen wollte, ich hoffe sie behält Recht! Als ich mir danach instinktiv beim Imbissstand ein Hot-Dog geholt hab, stoppte auf einmal ihr SUV genau neben mir und das Fenster fuhr runter. Ich dachte jetzt wirklich, Thorben, du es geschafft! Allerdings war ihr aber eher nach einem Hot-Dog. Pfff, die weiß offensichtlich gar nicht was gut für sie ist.
So und was haben wir draus gelernt? Dreistigkeit gewinnt halt immer! Und ach ja, natürlich muss ihr blöder Schwede weg! To be contined….leider war die Kamera bei den Mädels, welche anscheinend nicht so ein Glück hatten. Ich werde mal sehen, ob ich ein paar bessere Bilder im Web finde.
Entry Filed under: Toronto

3 Comments
Add your own1. Birger | Oktober 22nd, 2007 at 13:19
man man man, und solche Aktionen startest du ohne deinen geliebten Burder….. nein nein nein
2. Carsten | Oktober 22nd, 2007 at 16:04
Arschgeil! Grüß sie mal von mir… erfinde nächstes mal doch auch eine geschichte, von wegen: remember me? oktoberfest last year? oder sowas… überleg dir was und halte uns auf dem laufenden wie es mit eurer “affäre” weiter geht
3. Niklas | Oktober 26th, 2007 at 18:36
dachte die kleine sitzt noch hinter gittern
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