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Jimmy Eat World

November 2nd, 2007

Das nenn ich mal die Qual der Wahl! Jimmy Eat World und Dashboard Confessional haben sich für ihr Gastspiel in Kanadas heimlicher Hauptstadt den selben Tag ausgewählt. So ein Rotz – etliche Pro & Contra Listen sowie Expertenbefragungen konnte auch keine Lösung herbeiführen. Letztendlich hat mir iTunes aber ausgewertet, dass die neue JEW-Platte deutlich öfters gelaufen ist als die von Chris Carrabba und Co. Doch das war noch nicht das Ende der Geschichte, beide Konzerte entpuppten sich als Sold-Out Shows. So blieb mir also nichts anderes üblich als mich warm anzuziehen, ein „Need Ticket!“ Poster zu basteln und einfach mein Glück zu versuchen. Der Schwarzmarktpreis lag bei satten 100 $ und das bei immer noch stolzen 40 $ im Einkauf. Eine Gewinnmarge von 125 % konnte in meinen Augen auch keinesfalls durch das hohe Absatzriskio erklärt werden, welches dieses Business mit sich trägt. Nach 1 ½ Stunden in der eisigen Kälte hab ich doch noch eine Karte für immerhin 60$ erstehen können.

Als Opener hatte sich die Hochzeitskapelle von Tom Delonge dann auch gleich mit „Big Casino“ den Opener des neuen Albums Chase This Light ausgesucht. Kurze Entspannung gab es dann von bei „For Me This Is Heaven“ bevor mit „Work“ dann die erste Rakete gezündet worden ist. Das Set zog sich durch das ganze Portfolio: Von der neuen Platte wurden noch „Always Be“, „Carry You“ und das geniale „Let it Happen“ gespielt, während es von der Clarity „Crush“ und „Blister“ gab. Jetzt weiß ich auch endlich aus warum sich Jimmy in diesem Lied so komisch anhört – er singt nämlich gar nicht sondern sein Gitarrist ist hier das tonangebene Organ. Von der Static Prevails gab es „Robot Factory“ und von der Stay On My Side Tonight EP „Disintegration“ zu hören. Die Futures war neben „Work“ auch noch mit „Kill“, „Polaris“, „23“ und „Pain“ auch ganz gut vertreten. Am besten weggekommen ist aber eindeutig die Bleed American mit „For Me This Is Heaven“, „Your House“, “Hear You Me” „A Praise Chourse“, „Bleed American“, „Sweetness“ und natürlich „The Middle“. Sehr schön! Ich war echt schon lange nicht mehr auf einem Konzert wo man mehr als 1 ½ Stunden spielen wollte. Ein anderes Highlight war sicherlich noch die ausgefeilte und nicht gerade Epileptiker-freundliche Lichtshow welche Jimmy Eat World mitgenommen haben. Mir hat’s doch sehr gefallen, fraglich bleibt allerdings ob dafür wirklich 60 $ oder 44 Euro nötig waren.

Mittags bei MOD …und Abends

Entry Filed under: Toronto

1 Comment

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  • 1. Nille  |  November 3rd, 2007 at 22:31

    umsonst is nur der tod, näch!


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