doingword.com

Halloween II & anderes Unheimliches

November 6th, 2007

Endlich ist es vorbei! Aus irgendeinem Grund ging mir Halloween doch gut auf den Keks - immer dieser Streß den sich die Leute für ein Kostüm machen, welches nach einer Woche eh wieder in Rente geschickt wird. Die größte Halloweenparade Torontos, wenn nicht sogar ganz Kanadas, war hingegen äußerst unterhaltsam. Hatte ich übrigens schon erwähnt, dass ich in Gay Village wohne?
Good times European Painters do it better!
Painters mit Hippie-LisaAndrea Sunrise Dolphine und Tobi treffen sich jetzt übrigens regelmäßigAuch der Clemont ist fündig gewordenFür jeden was dabei!Oh my GOSH!!!Okay es gab auch “normale” Kostüme

Den Samstag haben wir dann im Wald verbracht um auch mal etwas vom ausklingendem Indian Summer zu erleben- Wald?? Ja klar, den gibt es hier auch und zwar nur 15 Minuten zu Fuß von Downtown. War nen echt toller und langer Spaziergang durch das bunte Don Valley und den Mt. Pleasant Cemetary. Gerne wieder!

Deutsch/Australisches/Kenyanisches/Französiches - GruppenfotoDowntownAustralisches Squirrel!Mt. Pleasant Cemetary

Ansonsten durfte ich letzte Woche das Nordamerikanische Sozialsystem hautnah erleben. Da mich seit einer Woche Kopfschmerzen mit teilweisem Lähmungsgefühl im Gesicht heimgesucht haben, dachte ich es wäre mal eine gute Idee einen Arzt aufzusuchen. Immerhin ist damit ja nicht zu spaßen. Leichter gesagt als getan! YellowPages konnte mir nur sagen wo ich möglichst schnell die nächste Botox-Spritze bekomme. Letztendlich habe ich eine Arztkette in der Shopping Mall gefunden. Für 60 Eier hat mir einmal in den Mund und die Ohren geschaut und draufhin zu wissen gegeben das man unwissend sei. Na danke, erst auf Nachdruck hab ich einen Überweisung zum Neurologen bekommen, dessen Sitztung dann vielleicht mal in 7-8 Wochen stattfinde dürfte.

Nennt mich einen Hypchonder, aber Gehirnblutungen und Tumore haben ähnliche Sympthome. Da hat mir meine Mom und die Medizinstudentin hier im Wohnheim recht gegeben und geraten mal ins Krankenhaus zu gehen. Der Emergency Room des St. Michaels Hospital, in dem ich satte 6 Stunden verbracht habe war aber äußerst interessant und hätte sicherlich genügend Stoff geliefert für ne ganze Grey`s Anatomy-Folge. Ausrastende Patienten, welche vom Sicherheitsdienst herrausgeschmissen wurden, ein streng bewachter Sträfling im typischen organgenem Anzug sowie Fuß- wie Handketten, welcher offenbar eine Meinungsverschiedenheit mit seinem Zellennachbar nicht für sich entscheiden konnte - das sind nur einige Beispiele. Nachdem mich Dr. Sheppard dann endlich mal untersucht hat war er auch der Meinung einen CT-Scan zu machen - was mich übrigens nicht gerade beruhigt hat. Erfreulicherweise hat man nichts finden können, so dass man mir ein paar Medikamente aufgeschrieben hat und mir gesagt hat, dass das sicher schon irgendwann weggehen würde. Der ganze Spass war natürlich auch nicht für lau - ein bis zwei iPhones hätte ich mir davon sicher leisten können. (Ich hab eine Krankenversicherung - allerdings muss ich in diesem Fall alles vorschießen).

Entry Filed under: Toronto


Leave a Comment

Required

Required, hidden

Some HTML allowed:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

Trackback this post  |  Subscribe to the comments via RSS Feed

Search


type and hit 'enter'