doingword.com

Nur noch einen Monat

November 26th, 2007

Erstmal möchte ich mich entschuldigen, dass dieses Update so lange auf sich warten lassen hat. Die letzten Tage waren doch sehr ereignisreich und anstrengend, so dass es mir nicht möglich war einen Eintrag zu schrieben. Nunja, vor gefühlter einer Woche saß noch im Flieger hierher und in ungefähr einem Monat muss ich Toronto, meine Perle, auch schon wieder verlassen. Klar freu ich mich riesig auf Family & Friends, aber irgendwie will ich hier natürlich auch nicht weg. Dafür ist es ist die Stadt einfach zu aufregend!So aber was ist passiert? Am letzten Donnerstag hat der Dave sein Ropeboard nach Toronto Downtown mitgebracht. Ich denke mal der Umstand, dass diese Sportart der Legende nach von einem Kumpel von Dave erfunden worden ist und außerhalb der Grenzen Ontarios noch weitesgehend unbekannt ist, lässt mich schlussfolgern, dass hier noch erklärungsbedarf besteht. Ein Ropeboard ist eigentlich nur ein Seil, das an der einen Seite ein Skateboarddeck und einen Griff hat. Dieses Seil wird dann an einem Baum befestigt und schon kann der Spass losgehen. Durch das zeihen am Griff man halt an zu schwingen, wobei danach das Ziel ist einfach nur coole Tricks zu machen. Das hört sich alles ganz leicht an, ist es aber keineswegs wie ich feststellen musste. Lediglich die Fertigung eines solchen Ropeboards ist einfach und preiswert! Wer mehr wissen will sollte entweder diesen YouTube-Link klicken oder einfach zu http://www.ropeboard.com surfen. Sogar die Polizei hatte ihren Spass beim zuschauen…Irgendjemand muss ja machen…Dave - Canadian Ropeboarding ProFrenchy am SeilMeund der Dave nochmal

Am letzten Freitag waren auf einem Lightsaber Battle Royal Event. Wer kennt das nicht? Tausende Menschen knüppeln mit unter Schwarzlicht leutenden Papp-Laserschwertern aufeinander ein. Das hat auf jeden Fall Laune gemacht, die halbe Star Wars Crew war am Start, R2-D2 eingeschlossen.

Wir sehen uns auf der anderen Seite Spangler ..ähm, ok ich glaub da hab ich jetzt was durcheinander gebracht!*schwing*LightsaberLightsaber

Die Aftershowparty war dann im kürzlich eröffnenten Circa Club, welcher sich mal ganz klar oben auf dem Siegertreppchen der coolsten Clubs in denen Thorben je war eingeordnen darf. Sehr abegfahrende House-Mukke, skurille Einrichtung (ein Dancefloor war z.B. eine Römische Dampfsauna mit Zahnarztstühlen) äußert unterhaltsame Showeinlagen rechtfertigen meine Entscheidung. Damit sieht die Top 3 dann ungefähr so aus:

  1. Circa - Toronto, ON
  2. Vega - Copenhagen
  3. Chez Dagobert - Québec City, QC

Samstag haben Tobi und ich dann kurz dem Claudio ausgeholfen indem wir eine kleine Rolle in seinem Film übernommen haben. Das war auch gar nicht so schwer - ich musste nur blöd in der Natur rumstehen und mich ermorden lassen. Sobald der Streifen fertig ist, wird er natürlich hier zu finden seinAm Sonntag fand dann die Santa Parade statt, welches mit einer halben Million Besucher und 1700 Teilnehmern die größte ihrer Art in ganz Nordamerika ist. Allerdings war die ganze angelegenheit sehr komerzialisiert - so wurde darüber debattiert, ob nun der Wal-Mart, der McDonalds oder der Coca Cola (damit hätten wir Axis Of Evil komplett) Umzugswagen am besten war. Ich bin kein Fan solcher Veranstaltungen und war froh als der ganze Kram vorbei war - vor allem weil es mega kalt war an diesem Tag.Nach einer stressigen Uni-Woche und einem Schneesturm hatten wir uns anlässlig einer Tanzveranstaltung von Marlene alle im Brunswick House eingefunden. Das interessante an der Geschichte war ist aber eigentlich, dass wir uns mal wieder irgendwo reinschleichen konnten. Diesmal hat es den VIP-Bereich der Bruderschaft “Beta Epsilon Phi” (oder so ähnlich) der University Of Toronto erwischt. Da gabs dann günstige Getränkepreise sowie umsonst Chicken-Wings und Pommes.Gestern kamen Clemont und ich auf die unglaublich dumme Idee uns tackeln zu müssen. Der kleine Franzose verfügte dann doch über mehr Rugby-Skills als ich gedacht hatte - eh ich mich versah hatte mein Kopf ein schmerzhafte Begegnung mit dem Türrahmen. Zum Glück haben wir hier aber im Wohnheim die Marcella, welche zuhause in Holland Medizin studiert und in 3 Monaten Dr. Marcella heisst. Die war natürlich ganz heiss auf mein Wunde und durfte sie bearbeiten - Gottseidank musste sie dann nach ihrer Einschätzung nach auch nicht genäht werden. Das hat mir dann doch mal wieder 400 Eier sowie ne neue Frisur erspart. So das war es dann auch schon wieder!

Schwups die Wups und aus die Maus!Santa Paradehmmja…Circa ClubYummy!

Zu guter letzt sei noch zu erwähnen, dass die Paris jetzt auch nicht mehr in Town ist. Paris wäre aber nicht Paris, wenn sie die Stadt nicht verlassen hätte ohne nocheinmal Schlagzeilen zu machen. Zum Einen hat sie für die Party im Guvernment einfach mal die Birthdayparty ihrer Schwester geschwänzte - was diese gar nicht so toll fand. Zum anderen hat sie aber auch ordentlich Radau in einem Sexshop hier um die Ecke gemacht. Gimme more!

Entry Filed under: Toronto


Leave a Comment

Required

Required, hidden

Some HTML allowed:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

Trackback this post  |  Subscribe to the comments via RSS Feed

Search


type and hit 'enter'