$$$ Los Angeles $$$
August 4th, 2009
Los Angeles - kaum eine Stadt polarisiert wohl wie diese. Die einen hassen sie . kategorieren als hässlichen und lebensfeindlichen Moloch. Die anderen strömen in Massen zu den Stränden und Vierteln in West LA & Malibu. Zugegeben, die Stadt macht es nicht einem nicht leicht. 14 Millionen Einwohner, fast genausoviele Auto`s, hunderte Radiostation, die hälfte davon auf Spanish. 10 Suprige Highways, der Smog, der kapitalismus per Excellance. Besonders letzteres trägt massiv zur Reizüberflutung und Erschöpfungserscheinungen bei Neulingen bei. Alles was das Herz begehrt wird hier einem pentrant vor die Nase gehlten auf riesigen Plakaten an jeder Straßenecke, im Radio oder Fernseher: Pfannkuchen mit Oreokecksen oder Baconaise – die Mayonaise mit Bacongeschmack.
Mein persönliches LA- Abenteuer könnte allerdings nicht besser sein können. Zu verdanken habe ich das sicherlich zu großen teilen meinem Freund Seth, den in Kopenhagen kennengelernt habe und welcher mich für ein Wochenende in sein Anwesen in Bel Air eingeladen hat. Was hier pompös klingt, ist es auch. In bester Lage am Sunset Blvd. mit Tennisplatz, Pool, zwei 24 Std. Angstellten und einem Fuhrpark voller Edelkarossen – Von Maserati über Land Rover bis Mercedes AMG, sowie mit (ehml.) Michael Jackson und der Playboy Mansion einen illustre Auswahl an Nachbarn. Erwartungsgemäß pompös wurde mir dann auch der Empfang bereitet. Noch gleich am Donnerstag sind wir nach Hollywood um erst in der Skybar – eine Poolbar mit Ausblick auf die Lichter der ganzen Stadt – und dann im Hyde – einem kleinen von Papperazzi belagerten auf dem Sunset Blvd. zu feiern. Alles ohne warten, da Seth dort jeden kennt. Besonders der Hyde Club war super mit noch nie erlebter Qualität der musikalischen Untermalung.
![]()
![]()
Da Seth am Freitag arbeiten musste war ich erstmal auf mich alleine gestellt. Mehr oder weniger – mein Frühstück wurde mir von den Angestellten serviert. -jegliche Hilfsangebote bei der Zubereitung sowie beim Abwaschen stießen auf Taube Ohren. Mir sollte es recht sein. Mit meinem Mietwagen bin ich dann nach Marina del Ray gefahren um mit Saki mittag zu essen – Saki habe ich vor 8 Jahren bei meinem EF Aufenthalt in Los Angeles kennen gelernt und seit dem jedes mal besucht als ich in der Stadt war. Den Nachmittag habe ich dann im Getty Center verbracht – einem bekanntem Museum in den Hügeln von Bel Air mit beeindruckender Architektur und Kunstsammlung - Gemaltes von Rembrand oder Fotografiertes von Man Ray. Auf Seth`s Vater`s Kosten waren wir dann im angeblich besten (und sicher teuerstem) Sushi Restaurant der Stadt – zu meinem Erstaunen war es dann auch wirklich sehr lecker und füllend. Noch ein ein paar Drinks im Beso auf dem Hollywood Blvd., das Restaurant von Eva Langoria bevor wir dann den Abend im MyHouse in Hollywood verbracht haben.
Am nächsten morgen ging es uns dann auch erwartungsgemäß suboptimal Kein Anlass um sich zu entspannen für Seth. Forsch wurde ein Liquor Store in Beverly Hills geplündert um dann mit Freunden den Nachmittag am Pool zu verbringen. Gegen 22h mussten wir uns dann aber im Kampf gegen das Sandmännchen geschlagen geben.
Frühstück wurde auswärts gegessen und mal wieder vom Vater Cohen bezahlt. Was folgte war dann ein super entspannender Nachmittag mit Freunden in Zuma Beach in Malibu, einem unglaublich schönen Flecken Erde. Zum Abendessen waren wir dann zu Freunden der Familie der Familie in den Hills eingeladen. Essen war super – nur leider musste ich mir den ganzen Abend anhören was Obama für ein Schwachkopf sei und wie sehr seine Frau einem Affen ähnelt. Meine gefragten Diskussionsbeiträge zur Obama`s Bildungs- und Gesundheitspolitik wurde zwar zu Kenntnis genommen aber als elitäres europäisches Geschwafel abgestempelt – nicht alle in Kalifornien sind so liberal wie oft behauptet wird. Danach sind wir wieder nachhause, wo wir uns dann wieder mit ein paar Freunden von Seth getroffen haben. Alles Kinder reicher Eltern – z.B. hab ich dort den Sohn von Sergio Mendes kennengelernt. Wir sind dann alle zusammen wir noch mal ins Hyde nach Hollywood, welcher mit ca. 100 Leute fast unerträglich voll war – was daran lag das einige Fußballer vom FC Barcelona im Club waren, die hatten am Samstag ein Spiel gegen Los Angeles Galaxy. Achja und die Tochter von David Hasselhof war auch da – genau diejenige die das legendäre Burger Video gemacht und veröffentlicht hat.
Entry Filed under: New Orleans

1 Comment
Add your own1. Nils | August 10th, 2009 at 11:24
du elitärer euro-schwafler
Leave a Comment
Some HTML allowed:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>
Trackback this post | Subscribe to the comments via RSS Feed