Nach der Wohnheim-Romanze “August has never been so cold“ kann Cliffy mit dem autobiographischem “Cliffzilla” ein weiteres cineastisches Highlight seinem bemerkenswertem Portfolio hinzufügen.
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Oktober 30th, 2007
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“…I can make you nice and naughty
Be the devil and angel too
Got a heart and soul and body
Let’s see what this love can do
Baby i’m perfect for you…”
*singlalala* ja, wie ihr merkt schwebe ich immernoch auf Wolke 7, und das obwohl sie mich nie zurückgerufen hat. Immerhin hat sie es ja auch gerafft bei GoYellow Blödchen zu bestellen, da wär es ja nun sicher nun auch kein großer Umstand gewesen meine Telefonnummer herrauszukriegen*grmpf*. Naja, die gute Dame ist noch ne ein bisschen länger in der Stadt, ich geb ihr also noch ne Chance … Ansonsten hab ich noch ein paar Bilder vom Samstag aufgetrieben.




Ansonsten möchte ich mich jetzt mal einer weniger schönen Sache zuwenden: Halloween. Ich hatte eigentlich schon immer ein Phobie gegen jegliche Art von Kostümen und insbesondere Schminke. Im Kindergarten hab mich strikt mit Händen & Füßen dagegen gewehrt, wenn man mir so eine lächerliche Katzenfratze aufs Gesicht malen wollte (Die im Waldorfkindergarten waren die Schlimmesten). Auch die Besuche von Ronald McDonald waren extrem abartig, vor dem hatte ich nämlich immer eine riesen Angst.
Heute, sprich runde 18 Jahre später, sieht das ganze natürlich schon etwas anders aus. Immerhin ist das mit ner Menge Feierei verbunden, und die kann ich jetzt auch ganz gut haben. Hatte ich schon erwähnt, dass die Midterms endlich durch sind? Wie auch immer, noch ein Grund zum feiern! Mit unserem Last-Minute und Low-Budget Kostümen aus dem Dollarstore haben wir es sogar beim Kostümwettbewerb auf den 3. Platz geschafft und Kinofreikarten erstanden ( welche bei Weitem mehr Wert sind als unser Kostüm)






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Oktober 26th, 2007
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Paris Hilton war schon wieder in Town und hat eine Party geschmissen. Das Problem an der Geschichte war nur, dass da keiner mit hin wollte: „Die ist mir zu minderwertig“, „ Wir werden sie eh nicht sehen können!“, „Denkst du etwa die lässt sich wirklich dort blicken“ waren so die Standardausreden. Ich hatte mich schon fast damit abgefunden zu Hause zu bleiben, wäre ich nicht noch last-minute auf Tanya (Australien) und Anna (Schweden) gestoßen, welche auch ganz heiß auf Feierei mit Paris waren.


So heiß, dass ich sogar auf die 20 $ noch ein 10er oben drauf legen musste um mit denen in den „Pre-VIP“-Bereich zu kommen, nur um „ich stehe 10 Meter entfernt von Paris“-Fotos zu mache zu können. Das war mir dann doch etwas zu langweilig und hatte mir selbst zum Ziel gesetzt die Dame persönlich zu treffen. Als sie ankam, war natürlich die Hölle los und sogar ihre Bodyguards hatten zeitweilig wohl den Überblick verloren. Das war für mich die notwendige Lücke im System! Man muss einfach nur so tun als würde man dazu gehören und unauffällig reingehen
So stand ich also da mitten in der Paris Hilton VIP Lounge zwischen all ihren Bodyguards und Partyfreunden unter den auch der putzige Mini-Me aus Austin Powers war. Den hatte sie sicherlich als Ersatz für ihren kleinen Köter eingesackt. Sorry, der war fies. Wer jetzt allerdings meint ich wäre im Paradies, hat sich bitter getäuscht. Der Versuch ein Bier zu bekommen hat mich eine ganze satte Stunde beansprucht. Anscheind hatten ihre 10×10m Bodyguards irgendwie eine Art von wettbewerbfeindlichen Vorkaufrechten. Egal, ich dachte es war jetzt an der Zeit mal Hallo zu sagen. Das schaff ich sicher auch ohne mir noch mehr Mut anzutrinken – und in der Tat war auch das erstaunlich leicht. Ihre Bodyguards hatten eher mit den Massen außerhalb der Lounge im Blick und als sie dann an mir vorbei gehopst ist, bin ich einfach mal bei der Dame vorstellig geworden. Dafür reichte lediglich ein kurzes aber knackiges „Hello Paris!“ . Was für ein intensiver Augenblickt: Ihre strahlend blaue Augen schauten in meine, ihre zierliche Hand schmiegte sich zärtlich in meine, aus ihren Lippen erklang ein sanftes „Hello, how are you?“ und zauberte damit ein breites Grinsen in mein Gesicht, welches dann auch den ganzen weiteren Abend auch nicht wieder verschwinden wollte. Es gibt wenig Worte um diesen Moment zu beschreiben. Ach ja, und bevor ich es vergesse, niemand geringeres als Blank & Jones haben an den Reglern für die musikalische Untermalung gesorgt.





Nun hatte ich Blut geleckt! Um die nächsten Schritte zu planen hatte ich mich aber wieder auf den Weg zur Bar gemacht während Paris auf dem Sofa unweit von mir gerockt hat. Der ein oder andere Blickkontakt blieb nicht aus, besonders da ich meine Augen irgendwie von da an nicht mehr von ihr lassen konnte. Irgendwie war die Dame aber recht schnell aber müde und so beschloß sie den Club über den Hintereingang zu verlassen. Da war sie, meine Chance; so greifbar wie noch nie zuvor. Ich hab natürlich nicht lange gezögert und hab einfach so getan als wäre ich einer von ihren ca. 25 „Freunden“ bin ihr bin einfach mit ihr nach unten gegangen. Das hat auch wirklich niemanden gestört, bzw. augenscheinlich hat es keiner gecheckt. Unten warteten dann Fotografen und ein paar verdunkelte SUVs auf sie. Bevor sie allerdings in diesen verschwand, hat sie sich dann noch brav bei allen verabschiedet.
Auch bei mir, immerhin stand ich da ja in ihrer Party-Crew. Da war er wieder, dieser magische Moment. Sie schüttelte mir wieder die Hand und auf ein „Goodbye Paris“, folgte ein süßes „Goodbye, have a good night, see you soon !“ Was sie damit auch immer sagen wollte, ich hoffe sie behält Recht! Als ich mir danach instinktiv beim Imbissstand ein Hot-Dog geholt hab, stoppte auf einmal ihr SUV genau neben mir und das Fenster fuhr runter. Ich dachte jetzt wirklich, Thorben, du es geschafft! Allerdings war ihr aber eher nach einem Hot-Dog. Pfff, die weiß offensichtlich gar nicht was gut für sie ist.
So und was haben wir draus gelernt? Dreistigkeit gewinnt halt immer! Und ach ja, natürlich muss ihr blöder Schwede weg! To be contined….leider war die Kamera bei den Mädels, welche anscheinend nicht so ein Glück hatten. Ich werde mal sehen, ob ich ein paar bessere Bilder im Web finde.
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Oktober 22nd, 2007
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Einmal im Semester findet im Niell Wycik Wohnheim das Cleanfest statt, eine Kontrolle des Gemeinschaftsbereiches jeder Wohnung, sprich Küche/ Bad / Flur. Wer das Cleanfest besteht bekommt die zwei obligatorischen Sozialstunden für den Monat gutgeschrieben.
Vielleicht könnt ihr euch noch daran erinnern das meine Mitbewohner Schweine sind - Abwaschen ist für die ein Fremdwort und die Toilettenspülung ein Vorrichtung mit sieben Siegeln. Ich hatte aber den Entschluss gefasst, das Unmögliche möglich zu machen. Alle haben mich ausgelacht, keiner hat an mich geglaubt!
Immerhin konnte ich 3 der 5 von meinem Vorhaben überzeugen. Alleine 8 Stunden saßen wir zu dritt an der Küche, haben Blut und Wasser geschwitzt. Nach 24 Stunden quälender Ungewissheit, wurde dann feierlich das Ergebnis des Cleanfest veröffentlicht: Ladies & Gentlemen, Unit 3D has ………………passed! Einer der glücklichsten Momente meines noch so jungen Lebens; auch eine paar Freudentränen blieben nicht aus! Okay, vielleicht hab ich jetzt hier an der einen oder anderen Stelle etwas übertrieben, es war aber trotzdem ne scheiss Arbeit und ich bin verdammt stolz darauf.




Ansonsten ist nicht viel passiert! Tobi ist für eine Woche nach Deutschland gejettet ( Nix wirklich schlimmes passiert - seine Schwester tritt nur in den heiligen Bund der Ehe), alle sind hier im Halloweenfieber und keine Socke will zu mir zur Paris Hilton-Party am Wochenende!
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Oktober 19th, 2007
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Schon wieder ne Woche um. Uni läuft eigentlich wie immer, nur dass wir für die nächste Woche mit Midterms ( Halbsemeseterprüfungen) vorgeballert bekommen haben. Das erschreckende daran ist aber, dass jetzt augenscheinlich schon das halbe Semester rum ist. Das geht mir mal wieder alles viel zu schnell! Und außerdem will ich meine 32 Grad wiederhaben, momentan kann man nämlich mit 12 Grad den Strand knicken. Naja, man sollte nun ja auch nicht vergessen, dass Toronto nicht gerade in der Karibik liegt.
Egal, am Samstag war es dann endlich soweit: Wir sind zum Oktoberfest gefahren! Jawohl, und zwar nicht irgendeins, sondern das weltgrößte nach München. Dieses findet alljährlich in Kitchener/Waterloo statt ( hieß bis vor 50 Jahren noch „Berlin“), wo nämlich laut Reiseführer viele deutsche Einwanderer leben sollen. Die Zelte sind allerdings sehr verteilt über die Stadt und waren zum größten Teil restlos ausverkauft.
Dies sollte aber eigentlich kein Hindernis darstellen, immerhin war ein Kumpel von Simon rein zufällig auch mit seiner Betriebs-Blaskappele in Town. Unsere Hoffnung war, dass wir über ihn in das Zelt des „Concordia Clubs“ kommen könnten, welches schon seit Mai (!!!) ausverkauft war. Im Endeffekt war das Ganze dann einfacher als wir dachten. Ein Security-Mann aus Bayern hat uns als Deutsche identifiziert und uns alle nach einem kurzen Expertengespräch mit Tobi über den FC Nürnberg umsonst reingelassen. Saubere Sache! Ich glaube ich muss nicht erwähnen, dass dennoch ein deutlicher Unterschied zum Original besteht – zumal es hier sogar verboten war auf den Bänken zu stehen. Dennoch kam Oktoberfeststimmung auf und wir hatten standesgemäß alle nen Haufen Spass.









Die Afterparty-Party fand danach bei Trica’s Freunden statt. Nach einem kleinen Snack bei 7-11 hatten Tobi und ich unglücklicherweise nicht mehr zur unseren alten Party zurückgefunden (da sieht echt alle gleich aus). Schnell hatte sich aber eine Lösung in Form einer anderen Party gefunden – allerdings wollten die uns nicht reinlassen. Da dachten wir uns, was einmal geklappt hat, klappt auch sicher ein 2. Mal. Und siehe da, wir mussten nur unsere deutschen Ausweise zeigen und schon waren wir deren besten Freunde. Zum Schluss haben wir dann aber alle wieder munter und wohlauf zueinander gefunden. Die Rückfahrt gestaltet sich dann zum Schluss noch einmal schwieriger als wir gedacht haben, so dass wir für die 100 Kilometer bis nach Toronto sicherlich 2 ½ Stunden gebraucht haben. Es schien nämlich einfach keine Straße aus Kitchener heraus zu führen – das war schon irgendwie unheimlich.
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So das war es mal wieder! Fast! An dieser Stelle möchte ich gerne noch dem Olaf gratulieren, welcher die Lufthansa-Tests mit sahnigen Ergebnissen gemeistert hat und jetzt Pilot wird. Das verdient meinen Respekt und Neid!



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Oktober 15th, 2007
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So und schon wieder ist eine Woche rasend schnell vorbeigegangen und es ist natürlich auch wieder so einiges passiert. Wo soll ich denn mal anfangen?
Dienstag sind wir als ich aus der Uni wieder gekommen sind ins Kino gegangen und haben „The Brave One“ gesehen. Das ist dieser Rachefilm mit Jodie Foster, der seine Premiere gegenüber von meinem Fenster hatte. Also ich mochte den Film, das liegt aber wahrscheinlich eher daran, dass ich voll auf dieses Genre abfahre. Viel interessanter war aber eigentlich, dass wir James Blunt auf dem Weg ins Kino gesehen haben. Der war gerade bei Much Music (Kanadisches Äquivalent zu TRL) und hat dort ein bisschen was erzählt. Das war halt nach außen hin offen und man konnte sich einfach daran stellen und zuhören. Ich kann aber immer noch nicht verstehen warum so viele auf ihn so stehen …
Mittwoch hat mich Marie von der Uni abgeholt und wir sind in den Zoo gefahren - laut Reiseführer einer der größten und fortschrittlichsten Zoos der Welt. Ich musste aber feststellen, dass mich nachdem ich Knut gesehen hab, gar nichts mehr umhauen kann. – war aber trotzdem ganz nett.


Donnerstag haben wir uns nach meinem unmenschlich langen Unitag Maroon 5 und The Hives im Air Canada Center angeschaut. The Hives waren ganz nett, die haben aber außer „Walk Idiot Walk“, “Little More For Little You” und „I Hate To Say I Told You So“ fast nur Sachen vom neuen Album gespielt. Lustig waren sie aber alle mal – und dass obwohl sie nur 20 Minuten und ein Sound wie Grütze hatten. Hab schon etwas bereut, dass ich nicht wie Simon und Tobi zur Soloshow ins Pheonix am Mittwoch gegangen bin.
Maroon 5 hatten natürlich dann Sahne-Sound und auch ein bemerkenswertes Bühnensetting. (Die beiden Füße vom M gingen als Bühnenausläufer ins Publikum hinein.) An dieser Stelle muss ich doch erwähnen, dass ich, anders als Marie, nie ein großer Fan der Band war. Den Hype um diese Band hab ich nie wirklich verstanden. Die Show allerdings hat mir sehr gut gefallen – die Songs wurden doch teilweise echt anders als auf Platte gespielt. Viel heavier und mit mehr Gitarrensolos. Die Band wirke sehr sympathisch, die Stimmung war gut, die Setlist lang und gut:
Von der neue Platte:
- If I Never See Your Face Again
- Makes Me Wonder
- Wake Up Call
- Little Of Your Time
- Wont Go Home Without You
- Can’t Stop
- Not Falling Apart
- Infatuation
Von der alten Platte:
- Harder To Breathe
- Secret
- Sunday Morning
- This Love
- She Will Be Loved
- The Sun
- Not Coming Home
- Sweetest Goodbye
Freitag waren wir dann endlich mal auf dem CN Tower, welcher bis zum 15. September dieses Jahres noch das höchste Bauwerk der Welt war ( Dann war der Turm in Dubai höher). Und Jup, dass Ding ist wirklich hoch und schwankt auch dazu noch. Wem das noch nicht gereicht hat, der kann natürlich über den gläsernen Boden gehen oder noch mal 33 Stockwerke drauflegen und zum Skypod fahren. Bevor man auf den Turm durfte, musste man aber durch eine Schleuse welche einen ziemlich durchgepustet hat. Diese konnte dann innerhalb von 5 Sekunden herrausfinden, ob ich in letzter Zeit an ‘ner Bombe gebastelt habe. Auf Drängen von Marie wurde der Tag dann abgerundet mit einem Besuch bei Hooters.




Samstag haben wir uns erstmal ein richtig heftiges Gewitter von der Lounge im 22. Stock angeschaut – sehr spektakulär, besonders als die Blitze in die Türme eingeschlagen sind. Abends waren wir im Guvernment, das ist ziemlich cooler House-Laden an der Front Street. Ziemlich groß und echt mal sehr stylisch eingerichtet – Um ehrlich zu sein hab ich von der Einrichtung her noch nie so einen coolen Club gesehen. Aufgelegt hatte an diesem Abend Eric Prydz – ne nette Laser Show gabs auch noch dazu.



Sonntag war dann Shopping angesagt und Montag (Thanksgivng hier) musste Marie leider auch schon wieder nach Hause fliegen. Naja, jetzt wartet erstmal ein Haufen und Uni-Arbeit auf mich. Was musss, das muss! Und achja, wir haben immer noch 32 °C – irgendwas stimmt hier nicht.


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Oktober 9th, 2007
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Dieses (verlängerte) Wochenende haben Marie und ich uns auf den Weg nach New York gemacht. Eigentlich hatten wir geplant schon am Freitag gegen 3pm bei meinen Verwandten in Hawthorne (25 Meilen nördlich von Manhatten) zu sein. Dieses Ziel haben wir aber doch glatt um 6 Std. verfehlt. Was war passiert? Aufgrund eines ereignisreichen Vorabends haben wir es erst 2 Std. später als geplant geschafft den Mietwagen (Pontiac G6 – geht klar) abzuholen. In Buffalo, NY kamen dann noch mal 2 Std. hinzu, weil wir ewig warten mussten um das nervige I-95 Formular auszufüllen. Kurze Zeit später führte auch kein Weg mehr an einem einstündigem Power-Nap vorbei. Nach einer halben Ewigkeit Fahrt durch die bunten Wälder und Berge von Upstate New York sind wir dann endlich in NYC angekommen - leider aber noch nicht in Hawthorne. Irgendwie gab es hier einige Diskrepanzen zwischen unserer Karte und der Realität, welche sich auch erst nach einer Stunde überwinden ließen. In Hawthorne wurden wir dann wieder einmal herzlichst empfangen und verköstigt.




Am Samstag habe ich Marie dann Midtown Manhatten gezeigt, was echt ein ziemlich toller Tag war: Central Park, Times Square, Rockefeller Center Observation Deck und das Beste …na klar, der neue Apple Store auf der Fifth Ave. Welch ein emotional ergreifender Moment das erste Mal ein iPhone in der Hand halten zu dürfen! Ok, nennt mich einen hängengebliebenen Nerd, aber das ist echt mal heißer Scheiß! Auch der iPod Touch weiß zu begeistern, obwohl er eigentlich nichts anderes ist als ein iPhone ohne Phone.









Neben uns nahm übrigens niemand geringeres als Uma Thurman samt ihrem Typen und ihrem Sohn ebenfalls ein Exemplar des neuen iPods unter die Lupe. Anscheinend hatte die gute Frau sich aber nicht so gut wie ich informiert, denn im Aufzug äußerte sie ihre Enttäuschung darüber, dass es den iPod Touch nicht auch in der Farbe Weiß gibt. (Ich bin mit Uma Thurman Aufzug gefahren!!!!!!!!!!!)



Am Sonntag haben wir uns dann eher Downtown angeschaut. Sprich Flat Iron Building, das Haus von der „Sex & The City“ – Tante (Marie steht da voll drauf), Brooklyn Bridge, Staten Island Ferry, Battery Park und Ground Zero. So war das! Auch wenn ich die Tour jetzt schon zum 3 mal gemacht habe, hat sie mich dennoch wieder beeindruckt! Der Rückweg war deutlich angenehmer. Wir sind diesmal einen entspannteren Weg gefahren und haben auch noch einen Zwischenstop in Niagara Falls eingelegt! Im Großen und Ganzen ein dufte Wochenende!
Googlemaps
Mehr Bilder gibt es in meiner Facebook-Galerie
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Oktober 2nd, 2007
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…und zwar Toronto. Genauer gesagt tat das Turbonegro aus der norwegischen Hauptstadt - die wahrscheinlich coolste Rock/Punk Band aller Zeiten. Da wir etwas spät wieder in Toronto angekommen sind, hatten Simon und ich uns entschlossen die Vorband Mando Generator sausen zu lassen und Stadt dessen sich lieber ein Pott Nudeln zu machen. Das hat denn auch wunderbar geklappt, wir waren genau zum Intro ( Intro von „What is Rock!?“) im Laden.
Stilsicher präsentierte sich Hank in einer Stars & Stripes Cowboy-Weste und Hose. Zum Anfang wurde doch eher mit Songs wie „We Gonna Drop The Atom Bomb“, „Everybody loves the Chubby Guy“, „Welcome To The Garbage Dumb“ oder „Do You Do You Dig Destruction“ eher die Retox bediente. Im Laufe des Gigs schwenkte die Setlist dann doch immer weiter in Richtung „Apocalypse Dudes“. Songs wie „ Fuck The World“, „Wasted Again“, „Sell Your Body“ ebneten den Weg für „Are You Ready“ , „Get It On“, „Prince of the Rodeo“, „The Age Of Pamparius“. Die Ansagen waren natürlich standesgemäß der Hammer, die ganze Bühne wurde nach und nach immer mehr mit Bier eingesaut und die Stimmung im Publikum war doch auch verhältnismäßig gut. Nach nur etwas mehr als einer Stunde war dann mit „I got Errection“ leider schon Schluss – ohne Arschraketen oder einer Entweihung von Happy Tom’s Bass. Unterm Strich war das Konzert kurz, aber knackig. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß!




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September 25th, 2007
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Ja, das war mal wieder ein Wochenende. Nach meinem Killer-Donnerstag am College (6 Uhr morgens raus, 8 Uhr abends wieder zurück) konnte ich auch schon gottseidank das Wochenende einleuten. Und zwar nicht knapp, nämlich mit einer GILRS GONE WILD Party im Piccadilly Circus. Dem jungen und MTV-versierten Leser brauch ich glaube ich nicht über solch ein Partyformat aufklären. Allen anderen verweise ich auf Google. Hehe, egal wir hatten unseren Spaß, die Mädels eher weniger (bis auf 2 Ausnahmen,haha).Freitag hatten Simon und ich dann die ganze Zeit versucht einen Mietwagen zu organisieren, was sich aber dann doch als ein ziemlich schwieriges Unterfangen herausgestellt hat. Keine SUV für Fahrer unter 25 Jahren, zwei kleinere Autos hätten 450 $ gekostet. Nix da -das nächste mal buchen wir lieber rechtzeitig über Deutschland. Im Endeffekt haben wir dann doch den Greyhound genommen – für faire 13 $. Aber wohin denn eigentlich? Erster Stop war St. Catharines, wo wir in einem Schottischen Pub eingekehrt sind, bevor es zur Poolparty zu Trisha’s Eltern ging. Ich weiß nicht ob deren Eltern General Motors oder so gehört, aber die Hütte war genau nach meinem Geschmack: Pool, englischer Rasen, Privatstrand am Lake Erie und ein Fuhrpark der sich sehen lassen kann. Daran könnte ich mich gewöhnen.Nach einem zünftigen Frühstück und 3 Std. Schlaf haben wir dann Niagara Falls erkundet. Ich war hier zwar schon mal, aber diesmal sind wir auch mit dem Boot zu den Fällen gefahren. Das war doch deutlich beeindruckender als ich mir das vorgestellt habe. Ansonsten ist Niagara Falls eher eine heruntergekommene und kleinere Variante von Las Vegas. Abends sind wir dann total erschöpft mit dem Bus wieder zurück. Aber das war für mich und Simon noch lange nicht alles. Denn abends spielten ja auch noch Turbonegro in Toronto – dazu aber noch mal später mehr.So war ich im Endeffekt um 10 zuhause und hab mich gleich in Bett gekuschelt. Schließlich musste ich Sonntag früh raus um meine Assignments noch alle rechtzeitig zu schreiben bevor Marie eingeflogen kommt.










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September 24th, 2007
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